Paul-Ehrlich-Institut bleibt wortkarg: Keine Antworten zu Impfschäden bei Kindern

Die Journalistin Susan Bonath, die auch regelmäßig bei RT DE ihre Texte veröffentlicht, versucht seit geraumer Zeit, einen an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gerichteten Fragenkatalog beantwortet zu bekommen.

Auf der Webseite freie-linke veröffentlichte Bonath nun einen Artikel mit der Überschrift: „Briefwechsel mit dem Paul Ehrlich Institut – die Antworten sprechen für sich“. Dabei stellt die Autorin das ernüchternde Ergebnis ihrer aktuellen Korrespondenz mit dem PEI zur Verfügung. Bonath erläutert:

„Das PEI will keine Zahlen nennen. Sie verschleiern bewusst schwere Impfschäden und Todesfälle nach Impfung bei Kindern.“

Bonath weist in dem Artikel darauf hin, dass seit dem letzten Schreiben vom 19. Mai noch keine weitere Antwort des PEI hinsichtlich angefragter „Zahlen, die Ihnen vorliegen müssen“ erfolgt sei. Bonath bat in einem Anschreiben vom 9. Mai darum: „Wenn Sie mir diese nicht weiterleiten können oder wollen, bitte ich Sie um eine Begründung.“ Die Fragen an das PEI lauteten:

Wie viele schwerwiegende Verdachtsfälle wurden dem PEI bis 31.3. insgesamt gemeldet (konkrete Zahl)?
Wie viele schwerwiegende Verdachtsfälle wurden dem PEI bis 31.3 von 12- bis 17-Jährigen gemeldet?
Wie viele schwerwiegende Verdachtsfälle wurden dem PEI bis 31.3. von 5- bis 11-Jährigen gemeldet?
Wie viele tödliche Verdachtsfälle wurden dem PEI bis 31.3. von 12- bis 17-Jährigen gemeldet?
Wie viele tödliche Verdachtsfälle wurden dem PEI bis 31.3. von 5- bis 11-Jährigen gemeldet?

Die Antwort des PEI lautete ohne die Angaben von Zahlen:

„… nachdem die bisherigen Sicherheitsberichte sehr ausführlich waren und dort auch die absoluten Zahlen genannt wurden, hat sich unser zuständiger Fachbereich entschieden, sich in unserem neuen Format jetzt auf die Melderaten zu beschränken, aus denen sich bei Bedarf die absoluten Zahlen aber errechnen lassen.

(Die absoluten Zahlen ergeben sich aus der Gesamtzahl der Impfungen und dem prozentualen Anteil der einzelnen Impfstoffe.)

Auch vor dem Hintergrund der inzwischen hohen Anzahl geimpfter Personen mit den entsprechenden Informationen zu möglichen Impfnebenwirkungen bzw. Impfkomplikationen und der inzwischen vergleichsweise geringen Anzahl von Impfungen halten wir die aktuelle Darstellung für angemessen und ausreichend.“

Des Weiteren wird in dem Antwortschreiben ausgeführt:

„Aufgrund der hohen Anzahl von Presseanfragen und Anfragen aus der allgemeinen Öffentlichkeit zu einer Vielzahl von Details, die aus unserer Sicht nicht zu einem besseren Verständnis möglicher Risiken führen, haben sich unsere Expertinnen und Experten aus der Pharmakovigilanz dazu entschieden, über den Sicherheitsbericht hinaus nur bei tatsächlich neuen Hinweisen entsprechend zu kommunizieren und für Einzelanfragen zur Verfügung zu stehen.“

Bonath weist in einem weiteren Schreiben das PEI darauf hin, dass ihrem Wissen nach für fünf- bis elf-jährige wie auch zwölf- bis 17-jährige Kinder keine Zahlen „zu schwerwiegenden Impfnebenwirkungen und Todesfällen“ recherchierbar sind, „auch nicht in Prozent- oder Promilleangaben“. Bonath stellt fest:

„Diese Daten sind schlicht nicht vorhanden.“

Die Beantwortung der letzten erfolgten Mail des PEI durch die zuständige Pressesprecherin fiel wie folgt aus:

„… ich werde im Referat Arzneimittelsicherheit nachfragen, muss aber um ein wenig Geduld bitten – Mit freundlichen Grüßen.“

Mehr zum Thema – Abgerutscht, entkoppelt, ohne Lobby: Immer mehr Jugendliche landen in Deutschland auf der Straße



Source link