Volksrepublik Donezk will zusätzliche „Streitkräfte der Verbündeten“ – „Alle Grenzen überschritten“ — RT DE

14 Juni 2022 11:57 Uhr

Der Gegner habe „alle Grenzen überschritten“, erklärten die Behörden der Volksrepublik Donezk am Montag nach dem schweren Beschuss der Hauptstadt und weiterer Siedlungen der Region. Sie forderten zusätzliche „verbündete Kräfte“ vor allem aus Russland.

Quelle: Sputnik © Sergei Awerin

Denis Puschilin, das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), hat am Montag um zusätzliche „Streitkräfte der Verbündeten“ gebeten. Die Forderung kam inmitten von Berichten über schweren Artilleriebeschuss von Wohngebieten in Donezk. Die DVR beschuldigt die ukrainische Armee des Beschusses.

„Der Gegner hat buchstäblich alle Grenzen überschritten. Es werden verbotene Methoden der Kriegsführung eingesetzt. Die Wohngebiete und die zentralen Bezirke der Stadt Donezk stehen unter Beschuss, andere Städte und Gemeinden der DVR stehen ebenfalls unter Beschuss“, erklärte Puschilin in einer Videoansprache.  Zum Schutz der Stadt in dem anhaltenden Konflikt seien mehr Kräfte erforderlich, so Puschilin. Er fügte hinzu:

Es wurde vereinbart, dass alle erforderlichen zusätzlichen Kräfte der verbündeten Streitkräfte, in erster Linie der Russischen Föderation, eingesetzt werden.

Donezk sowie andere Orte in der DVR waren in den vergangenen Tagen schweren Raketen- und Artillerieangriffen des ukrainischen Militärs ausgesetzt. Am Montag war der Beschuss besonders heftig, wobei von den örtlichen Behörden Dutzende Vorfälle in der ganzen Stadt registriert wurden. Unter anderem wurde am Montag der Maiski-Markt in Donezk beschossen, woraufhin es zu einem Brand kam. Auch eine Geburtsklinik in der früheren Millionenstadt geriet in Brand, verletzt wurde zum Glück niemand. Die Patientinnen wurden laut Medienberichten in den Keller der Klinik evakuiert. 

Laut jüngsten Angaben sind in der DVR innerhalb der letzten 24 Stunden fünf Zivilisten getötet worden, darunter ein Kind Jahrgang 2011. Verletzt wurden insgesamt 39 Personen. Zudem sind mehrere Häuser und Objekte ziviler Infrastruktur beschädigt worden.

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