Musk kündigt ersten Orbitalflug seines Starships für Juli an — RT DE

Nach monatelangem Hin und Her hat SpaceX Anfang der Woche endlich die Unbedenklichkeitsbescheinigung für den Start des Riesenraumschiffs „Starship“ im texanischen Boca Chica bekommen. Der erste Orbitalflug des Starships soll laut Angaben von SpaceX-Chef Elon Musk bereits im kommenden Monat stattfinden.

Das Riesenraumschiff „Starship“ des zivilen Weltraumunternehmens SpaceX wird nach Angaben von Elon Musk voraussichtlich im Juli zum ersten Mal ins Weltall fliegen. Das kündigte der SpaceX-Chef am Dienstag auf Twitter an. Er sei demnach selbst vor Ort gewesen, um sich von den Fortschritten zu überzeugen, so Musk. Wenn alles nach Plan verläuft, wird der Starship-Prototyp im Juli mit einer Trägerrakete von den Startanlagen des Unternehmens in Südtexas abheben.

Das Raumschiff wird dann in eine stabile Umlaufbahn eintreten, die Erde einmal umrunden, und nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre ungefähr 100 Kilometer vor Hawaii mit einem sogenannten „Splashdown“, einer Wasserung, landen. Die Booster der Super Heavy, die Trägerraketen, die das Raumschiff in den Orbit befördern werden, sollen nach der Stufentrennung circa 20 Kilometer vor der texanischen Küste auf einer Plattform landen. 

Starship will be ready to fly next month. I was in the high bay & mega bay late last night reviewing progress.

— Elon Musk (@elonmusk) June 14, 2022

SpaceX hatte gehofft, den Orbitalflugtest bereits im letzten Sommer durchführen zu können. Aber Verzögerungen bei der Entwicklung und bei den notwendigen behördlichen Genehmigungsverfahren verschoben den Zeitplan immer wieder nach hinten. Eine der wichtigsten Genehmigungen, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für Starts des Starships im texanischen Boca Chica, hat die US-Flugaufsichtsbehörde FAA nach mehr als anderthalb Jahren des Grübelns Anfang der Woche jedoch endlich erteilt. 

Allerdings muss das Unternehmen strenge Umweltvorschriften einhalten, deren Umsetzung das Team um Elon Musk eine Weile beanspruchen könnte. Zudem muss sich SpaceX auf höchstens 5 suborbitale Flüge des Starships und 5 orbitale Flüge mit der „Super Heavy“ Trägerrakete pro Jahr beschränken. Alle weiteren Flüge müssen gemäß den Auflagen von Florida aus starten. 

Sollte der Jungfernflug des Starships gelingen, kommt der Tesla-Chef seinem Traum, Menschen zum Mond und zum Mars zu bringen, wieder ein Stück näher. Denn das über 120 Meter lange Raumschiff kann dann pro Flug bis zu 100 Tonnen Nutzlast in die Umlaufbahn transportieren. Mit diesen Kapazitäten will Elon Musk nicht nur eine permanente Raumstation auf dem Mond einrichten, sondern langfristig auch die Besiedlung des Mars vorantreiben.

Für die Zukunft plant Musk „die Raumfahrttechnologie so voranzutreiben, dass die Menschheit zu einer Spezies mit mehreren Planeten und schließlich zu einer raumfahrenden Zivilisation werden kann, und dass die Dinge, von denen wir in der Science-Fiction lesen, wahr werden und nicht immer nur Fiktion sind.“ Damit ist nun auch die Grundlage für das notwendige Testprogramm für eine bemannte Mondlandung im Rahmen des Artemis-Programms der NASA gelegt, die allerdings nicht vor 2025 erwartet wird.

Der erste Start des Starships soll live übertragen und im Anschluss auf dem YouTube-Kanal des Unternehmens bereitgestellt werden. 

Mehr zum Thema – Zweite SpaceX-Rakete explodiert bei Testflug

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.





Source link