Russisches Militär veröffentlicht Statistik über ausländische Söldner in der Ukraine — RT DE

Die größte Anzahl von Söldnern ist aus Polen, Kanada und den USA in die Ukraine gekommen. Insgesamt kämpften für die Ukraine 6.956 ausländische Söldner aus 64 Staaten. Diese Angaben machte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums Igor Konaschenkow.

Das russische Verteidigungsministerium hat die Zahl der ausländischen Söldner bekannt gegeben, die auf Seite der Ukraine kämpfen. Die von der Agentur gesammelten Statistiken wurden auf Telegram veröffentlicht. Darauf wies der Sprecher des russischen Verteidigungsressorts Igor Konaschenkow hin. Nach Angaben des russischen Militärs soll die größte Zahl von Söldnern aus Polen (1.831), Kanada (601) und den USA (530) in die Ukraine gekommen sein.

Söldner und Waffenspezialisten sollen aus insgesamt 64 Ländern in die Ukraine gekommen sein, wobei 3.321 der 6.956 Eingereisten sich weiterhin im Land aufhalten. In diesem Zusammenhang betonte das russische Verteidigungsministerium auf Telegram:

„Die jüngsten leeren Behauptungen über fast 20.000 Ausländer, die angeblich gegen die russischen Streitkräfte kämpfen, sind nichts anderes als Lüge.“

Die gesamte vom Verteidigungsministerium veröffentlichte Länderliste ist nach Weltregionen aufgeteilt: Europa, Amerika, Asien, Afrika sowie Australien und Ozeanien. Von den anderen europäischen Ländern außer Polen sind Rumänien (504), Großbritannien (422) und Kroatien (204) führend bei der Zahl der in die Ukraine eingereisten Söldner. Mit 2.515 Personen bilden Europäer die Mehrheit an Söldnern in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte.

Unter den nord- und südamerikanischen Ländern sind Kanada und die Vereinigten Staaten führend bei der Zahl der Söldner, die für die ukrainischen Streitkräfte kämpfen, aber auch Söldner aus Bolivien (50), Kolumbien (40), Brasilien (39), je einer aus Chile und Venezuela und zwei aus Argentinien kämpfen für Kiew.

Aus der asiatischen Region gingen die meisten Söldner aus Georgien in die Ukraine (355). Darüber hinaus kämpfen Syrer (200), Türken (61) und Israelis (61) gegen die Donbass-Republiken und Russland.

Zudem merkte das Verteidigungsministerium an, dass vier australische und ein neuseeländischer Staatsbürger in der Ukraine angekommen seien. Laut dem Ministerium habe Letzterer jedoch das Kriegsgebiet bereits wieder verlassen.

Ausländische Söldner und ihre Ausbildungszentren auf dem Territorium der Ukraine werden von den russischen Streitkräften regelmäßig eliminiert. Am 11. März erklärte der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu, dass sich über 16.000 Freiwillige aus dem Nahen Osten für die Entsendung in die Volksrepubliken Donezk und Lugansk beworben hätten, um an Kampfhandlungen auf russischer Seite teilzunehmen, „nicht für Geld, sondern auf eigenen Wunsch“.

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, dass wenige Tage nach Beginn der Militäroperation am 27. Februar eine internationale Legion aus „ausländischen Freiwilligen“ im Land aufgestellt werde.

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