Russland arbeitet an UN-Resolution zur Verurteilung Israels — RT DE

Russland wirbt im UN-Sicherheitsrat für die Verurteilung des jüngsten israelischen Angriffes auf den Flughafen von Damaskus. Im Entwurf heißt es, dass der Angriff gegen internationales Recht durchgeführt worden sei, die regionale Stabilität untergrabe und die Souveränität Syriens sowie „anderer Länder“ verletze.

Russland bereitet einen Resolutionsentwurf im UN-Sicherheitsrat vor, in dem Israel für den jüngsten Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Damaskus verantwortlich gemacht wird. Dies berichtete der öffentlich-rechtliche Sender Kan in Israel am Sonntag. Der Angriff am 12. Juni war die umfangreichste Aggression Israels gegen ein ziviles Ziel in Syrien, wodurch der Flughafen von Damaskus faktisch für mehrere Tage lahmgelegt worden war.

המהלך הרוסי נגד ישראל | הצעת ההחלטה של רוסיה באו“ם: „התקיפה בשדה התעופה בדמשק נוגדת את החוק הבין-לאומי. הפעילות של חיל האוויר הישראלי פוגעת בתנועה האווירית הבינלאומית“ • בכירים ישראלים: הרקע למהלך – תג מחיר למדיניות הישראלית בנוגע לאוקראינה #חדשותהערב@gilicohen10pic.twitter.com/pwyAMo5ViS

— כאן חדשות (@kann_news) June 19, 2022

Israelische Beamte bestätigten mittlerweile gegenüber dem israelischen Sender, dass Russland an der Resolution arbeite. Sie zweifeln jedoch daran, dass die Resolution verabschiedet wird, da die USA auch ein Vetorecht im Sicherheitsrat der UNO haben.

Im Entwurf heißt es, dass der Angriff gegen internationales Recht durchgeführt worden sei, die regionale Stabilität untergrabe und die Souveränität Syriens sowie „anderer Länder“ verletze – ein offensichtlicher Hinweis auf den Luftraum des Nachbarlandes Libanon, von dem aus in letzter Zeit die Angriffe gegen Syrien gestartet wurden. Der Libanon hat in letzter Zeit bei den Vereinten Nationen mehrfach Beschwerde eingelegt, als israelische Jets dessen Luftraum verletzt hatten, um einen Luftangriff auf Ziele in Syrien zu verüben. 

In einer Erklärung verurteilte das russische Außenministerium Israels Angriff auf den Flughafen von Damaskus zuvor aufs Schärfste und bezeichnete die israelische Aggression gegen Syrien als „Provokation“, die gegen „die grundlegenden Normen des Völkerrechts“ verstoße. Der stellvertretende russische Außenminister lud in der vergangenen Woche zudem den israelischen Botschafter Alexander Ben Zvi vor, um Moskaus Besorgnis über den Angriff auf den Flughafen zum Ausdruck zu bringen.

Efraim Inbar, Präsident des Jerusalem Institute for Strategy and Security (JISS), glaubt, der Kreml nutze das internationale Forum der Vereinten Nationen, um dessen Unmut über den Luftangriff auf den Flughafen von Damaskus Ausdruck zu verleihen. Inbar warnte, dass der Schritt Russlands bei der UNO signalisieren könnte, dass eine Kursänderung bei der Kremlführung in Bezug auf Israels „Bewegungsfreiheit“ in Syrien bevorstehe. Die israelischen Angriffe auf Syrien sind nach Angaben der israelischen Armee hauptsächlich darauf ausgerichtet, den Ausbau des mutmaßlichen „iranischen Einflusses“ in Syrien abzuwenden und Waffentransporte über Syrien an die Hisbollah zu unterbinden. Israel praktizierte laut eigener Darstellung bislang mit Moskau einen Mechanismus, wonach Russland nicht auf israelische Luftangriffe gegen iranische Ziele in Syrien reagiert habe. Moskau wies diese Darstellung der Lage mehrfach zurück. 

Mehr zum Thema – Israels Angriffe auf US-Bürger und eine US-Regierung, die wegschaut

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.





Source link