Präsident Assad besucht mit seiner Familie erstmals seit Syrien-Konflikt Aleppo — RT DE

Der syrische Präsident hat erstmals seit Beginn des von außen aufgeputschten Syrien-Konfliktes die Provinz Aleppo besucht. Diese wurde von 2012 bis 2016 zum Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen der syrischen Armee und vom Westen unterstützten islamistischen Milizen.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat am Freitag erstmals seit Beginn des von außen aufgeputschten Syrien-Konfliktes 2011 die Provinz Aleppo besucht. In der gleichnamigen Stadt verschaffte er sich einen Eindruck von den Reparaturarbeiten an einem der wichtigsten Wärmekraftwerke des Landes, das einst von Islamisten gehalten worden war. Er besichtigte zudem eine Wasserpumpstation.

Der überraschende Besuch Assads – in Begleitung seiner Familie – in der Stadt Aleppo war seine erste Reise, seit die syrische Armee im Dezember 2016 nach einem monatelangen heftigen Gefecht die von den Islamisten gehaltenen östlichen Viertel mit der Unterstützung Russlands und Irans befreit hatte. Aleppo war von 2012 bis 2016 Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen der syrischen Armee und vom Westen unterstützten islamistischen Milizen gewesen. Die Provinz Aleppo habe mehr als andere Regionen „unter Terrorismus und Sabotage gelitten“, sagte Assad während seines Besuches.

Vom Büro des Präsidenten veröffentlichte Fotos zeigen Assad, seine Frau Asma sowie ihre beiden Söhne und eine Tochter, die durch die historische Markthalle in Aleppo spazieren, eines der Wahrzeichen der Stadt, das während des Konflikts weitgehend zerstört worden war. Teile des Basars werden nun renoviert. Assad besichtigte auch die jahrhundertealte Umayyaden-Moschee, bekannt als die Große Moschee von Aleppo, an der seit Jahren Renovierungsarbeiten durchgeführt werden.

Victorious President Assad of #Syria having defeated Britain, the US, France & their ISIS/Al Qaeda/NATO proxies visits one of the oldest continuously inhabited cities on earth – liberated Aleppo, inaugurating new power infrastructure. pic.twitter.com/EzqaNdI6yu

— Afshin Rattansi (@afshinrattansi) July 9, 2022

Dank der Verbündeten Russland und Iran, die dazu beigetragen haben, das Kräfteverhältnis zugunsten Assads und zulasten der islamistischen Terrorgruppen zu verschieben, kontrolliert die Syrisch-Arabische Armee derzeit den Großteil des Landes. Ein Teil der Gebiete an der Grenze zur Türkei wird weiterhin von islamistischen Gruppierungen kontrolliert, die derzeit von Ankara unterstützt werden. Der Assad-Besuch in Aleppo erfolgte zu einem Zeitpunkt, zu dem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan längst mit einer vierten Invasion der türkischen Armee in Nordsyrien liebäugelt.

Als der Großraum Aleppo mit seinen rund 1,5 Millionen Einwohnern jahrelang von Terroristen, die Teile der Stadt besetzt gehalten hatten, mit Mörsern, Grad-Raketen und Scharfschützen angegriffen worden war, was bis November 2016 zum Tod von fast 11.000 Zivilisten geführt hatte, hatten westliche Medien dieses Verbrechen heruntergespielt und den Aufmarsch der gut bewaffneten Schläger und Islamisten gegen Syriens Staatlichkeit als Kampf für „Demokratie“ darzustellen versucht.

Mehr zum Thema – Israel stellt sich auf Konfrontation mit Iran ein: Russland soll bereits Truppen aus Syrien abziehen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.





Source link