Kiew sollte Gebiete im Osten und Süden aufgeben — RT DE

Lukaschenko im AFP-Exklusiv-Interview: Ukraine sollte Verlust von Gebieten im Osten und Süden akzeptieren

Alexander Lukaschenko hat der Agence France-Presse (AFP) ein großes Interview gewährt. Im Gespräch mit Antoine Lambroschini sagte der weißrussische Präsident, dass der Konflikt in der Ukraine von den westlichen Staaten provoziert worden sei. Wenn Russland der NATO nicht zuvorgekommen wäre, hätte das Militärbündnis Russland angegriffen. Mit Blick auf den Westen sagte Lukaschenko dem französischen Journalisten:  

„Ihr seid die Ursache des Krieges, und ihr setzt diesen Krieg fort.“

Man hätte den Konflikt vermeiden können, wenn die westlichen Länder dem russischen Präsidenten Wladimir Putin die Sicherheitsgarantien gegeben hätten, um die er gebeten hatte – darunter die Rückkehr der NATO in die Grenzen von vor 1997 und der Verzicht auf eine weitere Annäherung mit der Ukraine.

„Warum habt ihr diese Garantien nicht gegeben? Das bedeutet, dass ihr den Krieg gewollt habt.“

Lukaschenko brachte seine Meinung zum Ausdruck, dass Russland sein Militärpotenzial in der Ukraine noch nicht vollständig entfaltet habe. Die Regierung in Kiew sollte daher den Verlust der von der russischen Armee eingenommenen Gebiete im Osten und Süden des Landes akzeptieren. Es sei schon zu spät, um über diese Angelegenheit zu verhandeln.

Gleichzeitig betonte der weißrussische Staatschef, dass das Ende des Konfliktes zurzeit von der Ukraine abhänge.

„Die Besonderheit des Momentes besteht darin, dass die Kriegshandlungen jetzt zu günstigeren Konditionen für die Ukraine enden können.“

Die Regierung in Kiew sollte sich an den Verhandlungstisch setzen und sich dazu verpflichten, nie wieder Russland zu bedrohen.



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