Proteste wegen exorbitanter Strompreise und Lebensmittelkosten — RT DE

2 Aug. 2022 19:25 Uhr

Seit Monaten eskalieren die sozialen Spannungen am ehemaligen „Kap der guten Hoffnung“ und münden in Raub, Mord und Vergewaltigung. Am Montag kam es nun zu Ausschreitungen in der Nähe von Johannesburg. Dabei starben mindestens vier Menschen.

Quelle: www.globallookpress.com © Yeshiel

In Südafrika ist es zu Wochenbeginn zu massiven Ausschreitungen mit Verletzten und mindestens vier Toten gekommen. Grund dafür sind die hohen Energie- und Lebensmittelkosten.

Der freie Journalist Henning Rosenbusch twitterte am Dienstag:

„Südafrika: Proteste wegen exorbitanter Strompreise und steigender Lebenshaltungskosten. Es wurden in Tembisa Straßen gesperrt, Feuer gelegt und Autos verbrannt. Zwei Menschen wurden von der Polizei getötet, zwei weitere ‚tot aufgefunden‘.“

Südafrika: Proteste wegen exorbitanter Strompreise und steigender Lebenshaltungskosten. Es wurden in Tembisa Straßen gesperrt, Feuer gelegt und Autos verbrannt.Zwei Menschen wurden von der Polizei getötet, zwei weitere „tot aufgefunden“. pic.twitter.com/gsEdMvXDPD

— henning rosenbusch (@rosenbusch_) August 2, 2022

In einem anderen Tweet beschwerte sich am Montag eine Frau vor Ort über die hohen Energiepreise und postete ihre Rechnung:

In der zweitstärksten Volkswirtschaft Afrikas kochen seit Wochen die sozialen Spannungen hoch und schlagen in Gewalt um. So haben dutzende Männer am Freitag bei einer stillgelegten Bergbaumine nahe Johannesburg eine Filmcrew überfallen. Acht Frauen zwischen 19 und 35 Jahren wurden von ihnen zum Teil mehrfach vergewaltigt. Auf der Flucht erschoss die Polizei zwei Tatverdächtige. 82 weitere Personen wurden festgenommen.

Mehr zum Thema – Nach Massenvergewaltigung von acht Frauen in Südafrika: 82 Tatverdächtige festgenommen

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