Nach Explosionen auf Polizeisprengplatz im Berliner Grunewald: Feuer schwer kontrollierbar

Infolge mehrerer Explosionen auf einem Sprengplatz der Berliner Polizei im Südwesten der Stadt brennt es seit den Morgenstunden im Grunewald. Dort hat die Feuerwehr, eigenen Angaben zufolge, drei bis vier Glutnester aus der Luft identifiziert, wie der RBB berichtet.

Ein Feuerwehrsprecher sagte gegenüber dem Sender n-tv am Mittag:

„Wir können diese aber noch nicht bekämpfen, da sie in diesem Gefahrenbereich liegen.“

Wegen weiterer Explosionsgefahr hat die Feuerwehr einen Sperrkreis von rund 1000 Metern um den Brandort gezogen. Der Radius könne noch bis zum Abend bestehen bleiben. Die Bundeswehr hat laut dem Tagesspiegel am Mittag auch einen Bergepanzer mit Namen Büffel aus Havelberg in den Grunewald befördert. Die Feuerwehr entscheidet, wo das Fahrzeug eingesetzt werden soll. Der Panzer – samt drei Soldaten als Personal – kann unter anderem Schneisen schlagen, was bei dem Brand seine Hauptaufgabe sein wird.

Update: großvolumige Wasserversorgung über lange Wegstrecken und Riegelstellung am Sperrkreis sind aufgebaut. Unterstützung aus der Luft erfolgt durch einen Polizeihubschrauber und einer Drohne. Ein Löschhubschrauber und gepanzerte Fahrzeuge der Bundeswehr wurden angefordert. pic.twitter.com/5Zxap8u3HT

— Berliner Feuerwehr (@Berliner_Fw) August 4, 2022

Wohngegenden sind nach Auskunft der Feuerwehr nicht in Gefahr, wie der RBB berichtet: „Das werden wir verhindern“, meinte ein Sprecher.

Anwohner berichteten von kontinuierlichen Detonationen seit etwa 3:00 Uhr nachts bis in die Morgenstunden. Unklar ist, welche Fundmunition die Berliner Polizei am Sprengplatz gelagert hatte, und vor allem wie es zu den Explosionen kommen konnte – denn der Platz ist bewacht.

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