FBI fand bei Trump-Razzia auch Dokumente zu ausländischen Atomwaffengeheimnissen — RT DE

7 Sep. 2022 11:35 Uhr

Im Fall der Durchsuchung des Luxusanwesens von Donald Trump kommen immer mehr Details ans Licht. Denn offenbar hat das FBI auch streng geheimes Material zu den Atomwaffen eines anderen Staates gefunden, wie die „Washington Post“ berichtet. Um welchen Staat es sich dabei handeln soll, ist allerdings unklar.

Das FBI beschlagnahmte Anfang August in der Villa des früheren US-Präsidenten Donald Trump in Mar-a-Lago, Palm Beach, Florida, zahlreiche Dokumente. Darunter soll sich einem Medienbericht zufolge auch streng vertrauliches Material zu den Verteidigungs- und Nuklearkapazitäten eines anderen Staates befunden haben. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf nicht genannte Quellen. Um welchen Staat es sich dabei handelt, und ob er den Vereinigten Staaten feindlich oder freundlich gesinnt ist, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor.

Die Zeitung hatte bereits kurz nach dem Einsatz auf Trumps Anwesen Mar-a-Lago am 8. August gemeldet, dass die Bundespolizei FBI dort auch nach Geheimdokumenten über Atomwaffen gesucht habe, was Trump später allerdings als „Schwindel“ abtat. Laut Informationen der Washington Post sollen einige der rund 11.000 bei Trump sichergestellten Dokumente derart sensible Informationen enthalten, dass nur der US-Präsident und einige der ranghöchsten nationalen Sicherheitsbeamten befugt seien, diese einzusehen. Solche Unterlagen würden üblicherweise in gesicherten Einrichtungen aufbewahrt, unter Aufsicht eines Kontrollbeamten.

Anfang August hatte die US-Kriminalpolizei Trumps Villa Mar-a-Lago in Palm Beach im Bundesstaat Florida durchsucht. Das FBI beschlagnahmte dort mehrere, unter anderem als streng geheim eingestufte Dokumentensätze. Gegen den ehemaligen Präsidenten wird deshalb wegen des Verdachts der Aktenvernichtung, der Behinderung von Ermittlungen und auch der Verletzung des Spionagegesetzes ermittelt. Trump hingegen kritisiert das Vorgehen der US-Behörden als politisch motiviert.

Bereits im Mai hatten FBI-Ermittler 15 Kisten mit Dokumenten überprüft, die der frühere US-Präsident erst nach langem Drängen zurück an das Nationalarchiv übermittelt hatte. Auf eine richterliche Anordnung hin übergaben die Anwälte von Trump dem FBI kurz darauf weitere 38 vertrauliche Schriftsätze, darunter 17 mit der Kennzeichnung „streng geheim“. Erst nach einem Treffen mit Trumps Anwälten im Juni stellten die US-Behörden fest, dass der ehemalige Präsident  noch immer nicht alle Dokumente zurückgegeben hatte. Daraufhin wurde im August ein Durchsuchungsbeschluss für Trumps Anwesen Mar-a-Lago erlassen.

Vor fünf Tagen hat das US-Justizministerium auf Anordnung der Bundesrichterin Aileen Cannon eine detaillierte Liste mit den bei Donald Trump vom FBI beschlagnahmten Gegenständen veröffentlicht. Aus der Übersicht geht hervor, was Trump in seinem Haus aufbewahrte. Die Liste bietet eine Aufschlüsselung der mehr als 100 Verschlusssachen, die das FBI nach eigenen Angaben in Mar-a-Lago sichergestellt hat. Die FBI-Beamten konnten demnach auch 43 leere Ordner mit Verschlusssachen sowie weitere 28 leere Ordner mit der Aufschrift „Rückgabe an Stabssekretär/Militärberater“ sicherstellen. 

Mehr zum Thema – Trotz Nähe zu Trump: Ex-US-Justizminister William Barr verteidigt FBI-Durchsuchung von Mar-a-Lago

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link