„Genug ist genug – die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei“ — RT DE

10 Sep. 2022 09:27 Uhr

Mit nachdrücklichen Worten richtet die IHK Neubrandenburg an die verantwortliche Bundespolitik einen dringenden Appell. Darin wird die Situation der regionalen Unternehmen geschildert. Diese stünden aktuell „mit dem Rücken zur Wand“. Die IHK fordert die sofortige Einführung eines Energiepreisdeckels.

Am 7. September tagte das Präsidium der Industrie- und Handelskammer – IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern. Einen Tag später veröffentlichte die IHK einen mahnenden Appell mit dem Titel:

„Genug ist genug – wir fordern schnelle und substanzielle Entlastungen unserer Unternehmen im Interesse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!“

In dem offenen Schreiben, das auf der IHK-Webseite veröffentlicht wurde, schilderte der Präsident Dr. Wolfgang Blank mit ehrlichen und dramatischen Worten den Status quo für einen Großteil der regionalen Unternehmen. Er sagte:

„Die Unternehmen stehen angesichts explodierender Energiekosten mit dem Rücken zur Wand. Die Zeit der Sonntagsreden, von rein politischen Interessen getriebener Entscheidungen und irrlichternder Statements in Talk-Shows ist vorbei.“

Von unbedingter Notwendigkeit seien jetzt „kompetente, fachlich fundierte und praxistaugliche Entscheidungen sowohl der Parlamente im Land, im Bund und auf europäischer Ebene, als auch der Regierungen und der EU- Kommission“, so der Präsident des IHK-Regionalverbandes. Es werden daher drei Forderungen an die Bundespolitik gestellt:

Sofortige Einführung eines Energiepreisdeckels.

Substanzielle und schnelle Hilfen für den Klein- und Mittelstand, der das Rückgrat der Wirtschaft sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch bundesweit darstellt.

Europaweite Lösungen zur Deckelung der Energiekosten, um bereits jetzt vorhandene Wettbewerbsnachteile für die einheimische Wirtschaft zu beseitigen.

Aus Sicht der IHK Neubrandenburg stellt das sogenannte Dritte Energie-Entlastungspaket einen „herben Schlag“ für die regionale Wirtschaft dar. Hauptgeschäftsführer Haasch kommentierte am 6. September in einer Gesamteinschätzung gegenüber dem Nordkurier:

„Die Stimmung in den Unternehmen ist mies.“

Es bestehe für ihn die große Gefahr, dass „bis zum Jahreswechsel viele Unternehmen ganz vom Markt verschwunden sind.“ Um dies zu verhindern, „werde die Wirtschaft in den nächsten Tagen mächtig Druck machen“, so Haasch in dem Interview.

Der aktuelle Appell endet daher mit der Ankündigung:

„Den Druck, unter dem die 25.000 Unternehmen in der IHK-Region stehen, der ihre Existenz, der ihre Lebensleistungen, der Tausende und Abertausende Arbeitsplätze gefährdet – diesen Druck werden wir mit jedem Tag stärker auf die Politik ausüben, weil es um die Zukunft Mecklenburg-Vorpommerns und der hier lebenden und arbeitenden Menschen geht.“

Mehr zum Thema – Wie bestellt, so geliefert: Institut für Weltwirtschaft prognostiziert Rezession für 2023

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link