Iran stellt Tarnkappenschiff vor – Iranischer Top-General warnt vor Israels Präsenz in der Region — RT DE

9 Sep. 2022 22:50 Uhr

Vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen den USA und Iran hat Teheran ein hochmodernes Patrouillenschiff vorgestellt. Ende Augst hatte die Revolutionsgarde am Persischen Golf ein US-Drohnenschiff beschlagnahmt und dann versucht, es an die iranische Küste abzuschleppen.

Ein neues hochmodernes in Iran gebautes Patrouillenschiff namens „Shahid Soleimani“ wurde von der Marine der Iranischen Revolutionsgarde (IRGC) in Dienst gestellt. Das iranische Militär erklärte, der Kampfschiff verfüge über Fähigkeiten zur Tarnung und zu Operationen auf hoher See. Die Tarnkappentechnik des Schiffes umfasst alle Techniken, die die Ortung des Wasserfahrzeugs erschweren. Mit anderen Worten, das Kampfschiff ist so konstruiert, dass es einen geringen Radarquerschnitt hat und der Radarerkennung entgeht, was es schwierig macht, das Schiff zu erkennen. Das Kampfschiff soll zudem mit einem Luftabwehrsystem mit kurzer und mittlerer Reichweite ausgestattet sein.

Today #Iran’s IRGC’s Navy unveiled the “Martyr Soleimani” combat patrol vessel, which is equipped with an advanced radar detection body. While the IRGC’s Navy is known for small attack crafts, the Shahid Soleimani class focuses on constructing larger vessels like IRIN. 1/2 pic.twitter.com/B7T1gCqaBL

— Jason Brodsky (@JasonMBrodsky) September 5, 2022

Das Tarnkappenschiff wurde am Montag bei einer Zeremonie in der Hafenstadt Bandar Abbas vorgestellt, die von Generalmajor Mohammad Bagheri, dem Generalstabschef der Streitkräfte, und dem Chef der IRGC, Hossein Salami, beaufsichtigt wurde.

Anfang des Sommers, als die Bauarbeiten abgeschlossen waren, hatte die Marine-Analyseseite USNI News auf der Grundlage verfügbarer Satellitenbilder aus der Vogelperspektive eine Vorschau auf die folgenden Fähigkeiten des iranischen Tarnkappenschiffes gegeben:

„Diese Kampfschiffe bieten mehr konventionelle Fähigkeiten als die unzähligen kleinen Boote, die von der IRGC-Marine betrieben werden. Sie könnten als Kommandoboot für kleine Schnellboot-Flotte dienen, die mit Raketen, Torpedos, Minen, leichten Schiffsabwehrraketen und Drohnen bewaffnet sind.

„Sie könnten aber auch unabhängig voneinander operieren und einen Arm der IRGC mit größerer Reichweite darstellen.“ 

Der iranische Top-General Bagheri sprach diese Woche eine schriftliche Warnung an die Länder in der Region aus, in denen die US-Armee stationiert ist. Er verwies dabei auf die Fähigkeit der iranischen Marine, die strategisch wichtige Straße von Hormus zu sichern. Bagheri verurteilte den Beitritt Israels zum US Central Command (CENTCOM) in der Region und beschuldigte Washington, das „Vakuum“ seiner Präsenz in der Region aufgrund der Abzugspläne der US-Truppen dadurch ausfüllen zu wollen.

Er erklärte, dass die US-Armee in den letzten Monaten versucht habe, ihre Abwesenheit auszugleichen, die durch den Abzug ihrer Flugzeugträger, Hubschrauber und Zerstörer aus dem Persischen Golf und dem Golf von Oman entstanden sei, dass sie Israel erlaubte, dem CENTCOM beizutreten. Die Äußerungen fielen einen Tag, nachdem zwei atomwaffenfähige US-Bomber vom Typ B-52H als an Teheran gerichtete Botschaft einen Überflug über den Nahen Osten absolviert hatten.

Ende Augst war es zudem zu einem mysteriösen Vorfall im Persischen Golf gekommen: Die Iranische Revolutionsgarde hatte ein US-Drohnenschiff beschlagnahmt und dann versucht, das Objekt an die iranische Küste abzuschleppen. Erst als sich ein Kriegsschiff und ein Hubschrauber der US-Marine dem Vorfallort genähert hatten, hatten die Iraner das unbemannte Wasserfahrzeug wieder freigegeben.

Mehr zum Thema – Atomwaffenfähige US-Bomber üben in Nahost inmitten Spannungen mit Iran

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.





Source link