Opel will 1.000 Stellen streichen — RT DE

9 Sep. 2022 06:00 Uhr

Nachdem in dieser Woche bereits der Toilettenpapierhersteller Hakle und der Schuhhersteller Goertz Insolvenz angemeldet hatten, trifft die aktuelle Wirtschaftskrise auch die Automobilindustrie: Der Autobauer Opel will 1.000 Stellen an seinen deutschen Standorten abbauen.

Quelle: www.globallookpress.com © Imago

Der Autobauer Opel will seine Belegschaft an den drei deutschen Standorten Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern weiter reduzieren. In Absprache mit dem Betriebsrat soll für weitere 1.000 Beschäftigte das Freiwilligenprogramm geöffnet werden, kündigte die Stellantis-Tochter am Donnerstag auf einer internen Versammlung an. Infrage kommen Altersteilzeit, Vorruhestand und Abfindungen. Die übrige Belegschaft erhält einen Kündigungsschutz bis Mitte 2027, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. Zuvor hatte das Handelsblatt darüber berichtet.

Der Schritt geht auf eine Eckpunktevereinbarung mit dem Betriebsrat aus dem Jahr 2019 zurück. Danach ist im kommenden Jahr eine weitere Abfindungswelle mit bis zu 1.000 Beschäftigten möglich, wenn der Kündigungsschutz für die verbleibende Belegschaft bis 2029 verlängert würde. Ende 2021 arbeiteten noch rund 14.000 Menschen für den Mutterkonzern Stellantis in Deutschland.

Mehr zum Thema – AfD-Chefin Weidel im Bundestag: Diese Regierung ruiniert das Land

(dpa/rt)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link