Über 80 Prozent der Deutschen blicken mit Sorgen in die Zukunft — RT DE

17 Sep. 2022 13:35 Uhr

Beinahe vierzig Prozent der Erwachsenen in Deutschland gehen davon aus, die massiven Energiekosten im kommenden Winter nicht oder kaum noch tragen zu können. Mehr als 80 Prozent befürchten eine gesamtwirtschaftlich düstere Zukunft als Folge der Energiepreise.

Mehr als jeder dritte Erwachsene in Deutschland (39 Prozent) rechnet einer Umfrage zufolge damit, im nächsten Winter Energierechnungen nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten bezahlen zu können. Vor allem Menschen mit geringerem Einkommen und Jüngere sorgten sich wegen ihrer Energierechnungen, wie der aktuelle Deutschlandtrend für das ARD-Morgenmagazin ergab.

58 Prozent derjenigen, die über ein geringes monatliches Haushaltsnettoeinkommen (unter 1.500 Euro) verfügen, rechnen demnach mit Zahlungsschwierigkeiten. Bei Haushalten mit monatlichem Netto-Einkommen zwischen 1.500 und 3.500 Euro ist es laut Umfrage fast die Hälfte (47 Prozent). Jeder zweite Befragte unter 35 Jahren glaubt, dass die Energiekosten im Winter große Probleme bereiteten.

Zudem blicken die meisten Bundesbürger angesichts der immens gestiegenen Gas- und Stromkosten mit negativen wirtschaftlichen Erwartungen in die Zukunft, so die Erhebung. Mehr als acht von zehn Befragten (83 Prozent) rechnen damit, dass Arbeitsplätze verloren gehen. Lediglich 13 Prozent erwarten dies nicht. Die Sorge vor einem Wegfall von Arbeitsplätzen sei bei Anhängern aller Parteien und in allen Altersgruppen verbreitet.

Beinahe 60 Prozent der Menschen in Deutschland gehen davon aus, dass es in den Wintermonaten zu keinen Ausfällen in der Strom- und Gasversorgung kommt. Doch immerhin 36 Prozent befürchten ein solches Szenario. Mit Ausnahme der AfD-Anhänger rechnet die Mehrheit der Wähler anderer Parteien nicht damit, dass Versorgungsausfälle in Deutschland bevorstehen.

Für die Umfrage hat Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins im September insgesamt 1.224 Wahlberechtigte in Deutschland befragt.

Jüngst hatten auch kommunale Energieversorger gewarnt, dass wegen der hohen Preise für Gas und Strom womöglich zahlreiche Kunden ihre Rechnungen nicht mehr zahlen könnten. Das sei dann auch ein Risiko für die Energieversorger, mahnte unter anderem der Chef des Bayerischen Energie- und Wasserverbands.

Mehr zum Thema – „Rezession ist unvermeidlich“ – Deutsche Bank über steigende Energiekosten und Inflation

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link