Mindestens 13 Tote bei Schüssen in russischer Schule – Täter trug Nazi-Symbole

Bei Schüssen in einer russischen Schule in der Stadt Ischewsk sind nach Behördenangaben am Montag mehrere Menschen getötet oder verletzt worden. Das Innenministerium der Republik Udmurtien sprach russischen Medien zufolge von 13 Toten und 20 Verletzten. Alexander Bretschalow, der Gouverneur der Republik, meldete:

„In Udmurtien gab es heute eine Tragödie in Ischewsk in der Schule 88. Ein noch nicht identifizierter Mann stürmte in die Schule und tötete einen Wachmann, das ist schon bekannt.“

Das Untersuchungskomitee der Russischen Föderation berichtete, dass zwei Wachmänner, zwei Lehrer und sieben Kinder getötet worden seien. In einer Erklärung heißt es:

„Der Angreifer der Schule in Ischewsk trug ein schwarzes T-Shirt mit Nazi-Symbolen und eine Sturmhaube. Er beging Selbstmord. Seine Identität wird festgestellt.“

Der russische Journalist und Politiker Alexander Chinschtein berichtete:

„Der Mann, der das Feuer in der Schule in Ischewsk eröffnete, war mit einer Schreckschusspistole bewaffnet, die zum Abfeuern scharfer Munition umgebaut wurde.“

Wie das Innenministerium der Region bestätigte, tötete sich der Täter selbst. Zu den Hintergründen der Tat gab es zunächst keine Angaben. Zu Ehren der Opfer der Schießerei in der Ischewsker Schule erklärte Udmurtien republikweite Trauer bis zum 29. September.

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