Medien verschweigen mögliche Ukraine-Urheberschaft an Nord-Stream-Anschlag in Spiegel-Bericht — RT DE

1 Okt. 2022 20:15 Uhr

In zahlreichen Medien wurde berichtet, dass die CIA Deutschland bereits im Sommer vor Anschlägen auf Ostsee-Pipelines gewarnt haben soll. In fast allen Medien bleibt jedoch unerwähnt, dass die USA dabei explizit vor möglichen Anschlägen der Ukraine auf westliche Infrastruktur gewarnt haben.

In den letzten Tagen gab es in den Mainstream-Medien zahlreiche Meldungen, in denen berichtet wurde, dass der US-amerikanische Geheimdienst CIA Deutschland schon im Sommer vor Anschlägen auf Erdgas-Pipelines in der Ostsee gewarnt haben soll. So berichteten unter anderem ntv, Zeit Online, die Berliner Zeitung, der Standard und das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber.

In so gut wie allen Berichten wird jedoch nicht erwähnt, dass laut einem Bericht von Spiegel International, in dem spekuliert wird, welche Länder als mögliche Täter in Frage kommen, die USA explizit vor einer möglichen Täterschaft der Ukraine gewarnt haben. Demnach habe man beim Ausspionieren russischer Nachrichten erfahren, dass Russland davon ausgehe, dass die Ukraine einen Anschlag auf die westliche Infrastruktur vornehmen könne. Die Ukrainer sollen zu diesem Zweck auch versucht haben, ein Boot in Schweden zu mieten. In dem Artikel, der sich hinter einer Bezahlschranke befindet, heißt es:

„Die Deutschen wurden im Sommer von der CIA vor einem möglichen Angriffsszenario auf die Nord-Stream-Pipelines gewarnt. Der US-Geheimdienst behauptete, russische Nachrichten abgefangen zu haben, in denen Bedenken über mögliche ukrainische Angriffe auf westliche Infrastrukturen geäußert wurden. Die Ukrainer sollen versucht haben, zu diesem Zweck ein Boot in Schweden zu mieten. Die CIA hielt das Szenario eines ukrainischen Angriffs nicht für sehr glaubwürdig, aber allein die Tatsache, dass die Möglichkeit eines Angriffs auf westliche Infrastrukturen von russischer Seite erwähnt wurde, veranlasste die Amerikaner, die Deutschen vor dem Szenario zu warnen.“

Mehr zum Thema – „Wir haben Beweise“ – Russischer Auslandsgeheimdienst über westliche Nord-Stream-Sabotage

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link