Fast 80 Prozent der russischen Bevölkerung unterstützen Beitritt der neuen Regionen — RT DE

13 Okt. 2022 06:30 Uhr

Über drei Viertel der Bewohner Russlands befürworten den Beitritt der Donbass-Republiken und der Gebiete Cherson und Saporoschje zur Föderation, wie aus einer Umfrage hervorgeht. Eine relative Mehrheit wünscht sich sogar, dass die Referenden früher stattgefunden hätten.

Quelle: Sputnik © Maxim Blinow

Die überwiegende Mehrheit der russischen Bevölkerung unterstützt den Beitritt der Donbass-Republiken und der Gebiete Cherson und Saporoschje zur Russischen Föderation. Dies geht aus einer Umfrage des russischen Meinungsforschungsinstituts „Stiftung Gesellschaftliche Meinung“ (FOM) hervor, deren Ergebnisse am Mittwoch auf der Website des Instituts veröffentlicht wurden.

Demnach befürworten 78 Prozent der Befragten den Beitritt der neuen Regionen zu Russland. Gegen den Beitritt sprachen sich sieben Prozent der Befragten aus. Drei Prozent befürworteten den Beitritt von nur einigen unter den vier neuen Gebieten, während der Rest keine Angaben machte.

In Bezug auf den Zeitpunkt der Referenden sind 37 Prozent der Befragten der Ansicht, dass sie in den Donezker und Lugansker Volksrepubliken rechtzeitig stattgefunden hatten. 44 Prozent hätten sich eine frühere Durchführung der Referenden gewünscht. Für die Gebiete Cherson und Saporoschje betragen die entsprechenden Werte jeweils 31 und 42 Prozent.

Eine weitere Frage lautete, ob die Ergebnisse der Referenden die tatsächliche Meinung der Bewohner der neuen Gebiete widerspiegeln. Diese Frage wurde von 68 Prozent der Befragten in Bezug auf das Gebiet Saporoschje, von 69 Prozent in Bezug auf das Gebiet Cherson sowie von 78 Prozent im Falle der beiden Donbass-Republiken bejaht. Lediglich sieben Prozent der Befragten glaubten, dass die Ergebnisse nicht der Meinung der Bewohner der Donbass-Republiken entsprechen, während für die Gebiete Cherson und Saporoschje dieser Wert acht Prozent betrug.

Die FOM gab an, dass die Umfrage vom 30. September bis zum 2. Oktober in 104 Ortschaften der 53 russischen Regionen durchgeführt wurde. Insgesamt seien 1.500 Personen befragt worden, die Fehlerquote betrage 3,6 Prozent.

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