G7-„Beobachter“ in der Ukraine könnten zu militärischen Zielen werden — RT DE

13 Okt. 2022 06:00 Uhr

Sollten die G7-Staaten dem Aufruf von Wladimir Selenskij folgen und ihre sogenannten „Beobachter“ an die ukrainisch-weißrussische Grenze entsenden, werden sie als militärische Ziele betrachtet – so, eine anonyme Quelle in Moskau.

Nach der Verschlechterung der Lage an der weißrussisch-ukrainischen Grenze forderte Wladimir Selenskij die G7-Staaten auf, internationale Beobachter zur Überwachung der Sicherheitslage an der Nordgrenze der Ukraine zu entsenden. Eine anonyme Quelle in Moskau meinte jedoch in einem Gespräch mit der Nachtrichtenagentur RIA Nowosti:

„Wenn die G7-Länder, die bereits in den Konflikt verwickelt sind, indem sie Kiew mit Waffen, nachrichtendienstlichen Informationen und Kampfführung versorgen und ukrainische Kämpfer ausbilden, positiv auf Selenskijs Ersuchen reagieren, Beobachter in die Ukraine zu entsenden, wird dies sie endgültig als Konfliktpartei zementieren und die sogenannten Beobachter zu legitimen militärischen Zielen machen.“

Zuvor hatte der weißrussische Präsident Aleksander Lukaschenko wiederholt erklärt, dass die Lage an der ukrainisch-weißrussischen Grenze angespannt sei – Anfang Oktober berichtete er, dass Kiew eine 15 000 Mann starke Truppe an der Grenze zu Weißrussland stationiert habe.

Auch an der weißrussisch-polnischen Grenze sei die Lage kompliziert. Laut Lukaschenko erwägen die NATO und mehrere europäische Länder Optionen für eine mögliche Aggression gegen Belarus.

Am 9. Oktober erklärte Generalleutnant Anatoli Lappo, der Vorsitzende des staatlichen Grenzkomitees, dass die ukrainische Armee alle Wege nach Belarus – sowohl Straßen als auch Eisenbahnstrecken – vermint habe. Außerdem habe man „praktisch alle Grenzbrücken gesprengt“. Lappo fügte hinzu:

„Das geht so weit, dass sie in drei Reihen Panzerabwehrminen auf die Straßen legen.“

Aufgrund der sich verschlechternden Lage wurde beschlossen, eine gemeinsame regionale Gruppierung von russischen und weißrussischen Truppen an die Westgrenze zu entsenden.

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