Klagen gegen TotalEnergies wegen „Beihilfe zu Kriegsverbrechen in der Ukraine“ — RT DE

14 Okt. 2022 17:49 Uhr

Zwei Umweltorganisationen haben Klage gegen den Energiekonzern TotalEnergies eingereicht. Die Aktivisten werfen dem Unternehmen vor, an der Treibstoffproduktion für russische Kampfflugzeuge im Ukraine-Konflikt beteiligt zu sein. TotalEnergies weist die Vorwürfe zurück.

Quelle: AFP © Lou Benoist

Die zwei Umweltorganisationsgruppen Razom We Stand und Darwin Climax Coalition haben den französischen Energiekonzern TotalEnergies wegen „Beihilfe zu Kriegsverbrechen“ im Ukraine-Konflikt verklagt, wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag berichtete.

Die Klage wurde am Donnerstag bei der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft in Paris eingereicht. Die Klimaaktivisten werfen TotalEnergies vor, dass ein teilweise von TotalEnergies ausgebeutetes Gasfeld in Russland zur Treibstoffproduktion für im Ukraine-Krieg eingesetzte russische Kampfflugzeuge genutzt werde. Der Energiekonzern habe dazu beigetragen, der russischen Regierung „die notwendigen Mittel zum Verüben von Kriegsverbrechen bereitzustellen“, heißt es in der Klageschrift, wie AFP weiter schreibt.

TotalEnergies hielt bis vor Kurzem 49 Prozent der Anteile an dem Unternehmen Terneftegaz, welches das Gasfeld Termokarstowoje in Sibirien ausbeutet. Die übrigen 51 Prozent des Unternehmens befanden sich im Besitz der russischen Firma Novatek, an der TotalEnergies ebenfalls mit 19,4 Prozent beteiligt ist.

TotalEnergies erklärte am Freitag, dass der Konzern die „unbegründeten Unterstellungen kategorisch zurückweise“. Der Vorwurf der Beihilfe zu Kriegsverbrechen sei „ungeheuerlich, verleumderisch und unbegründet“.

Mehr zum Thema – Liveticker zum Ukraine-Krieg: LVR-Behörden: Ukrainische Truppen ziehen sich bei Artjomowsk zurück

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link