Vereinigte Arabische Emirate verbieten Exporte von aus Indien importiertem Weizen — RT DE

Medienberichten zufolge haben die Vereinigten Arabischen Emirate den Export von Weizen aus Indien stark eingeschränkt. Grund sei das Bestreben, die inländische Versorgung sicherzustellen. Auch Indien selbst hat strikte Exportbeschränkungen verhängt.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben einen viermonatigen Ausfuhr- und Wiederausfuhrstopp für in Indien produzierten Weizen und Weizenmehl verhängt. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur WAM am Mittwoch unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium des Landes.

Aus einer Erklärung geht hervor, hiermit wolle man angesichts der Unterbrechung der weltweiten Handelsströme die inländische Versorgung sicherstellen. Der Beschluss gilt für alle Weizensorten: Hart-, Normal- und Weichweizen sowie Dinkelmehl aus Weizen. Die Agentur berichtete:

„Unternehmen, die Weizen- und Weizenmehlsorten indischen Ursprungs, die vor dem 13. Mai in das Land eingeführt wurden, exportieren beziehungsweise reexportieren möchten, müssen beim Ministerium einen Antrag auf Ausfuhrgenehmigung stellen.“

Vor einem Monat hatte Indien die Ausfuhr von Weizen verboten, mit Ausnahme von Staaten, für die bereits ein Akkreditiv besteht, und Ländern, die die Ernährungssicherheit gewährleisten wollen. In der Folge hat Indien die Lieferung von rund 469.000 Tonnen Weizen zugelassen. Die von den beiden Ländern eingeführten Beschränkungen erfolgten angesichts extremer Störungen der weltweiten Nahrungsmittelversorgung, welche durch den Konflikt in der Ukraine noch verschärft wurden. Russland und die Ukraine gelten als weltweit wichtige Weizenexporteure.

Indien und die VAE unterzeichneten im Februar das sogenannte Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CEPA). Damit sollen alle Zölle auf Waren aus beiden Ländern abgebaut und der jährliche Handel innerhalb von fünf Jahren auf 100 Milliarden US-Dollar gesteigert werden. Das Abkommen trat am 1. Mai in Kraft.

Mehr zum Thema – WTO warnt vor weltweiter „Mehrfachkrise“

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des „Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes“ am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.



Source link