„Mangel an grundlegenden Manieren“ – Maria Sacharowa weist Liz Truss in die Schranken — RT DE

Die britische Außenministerin ist – beinahe mehr noch als ihre deutsche Amtskollegin – für spektakuäre Äußerungen bekannte. Das Moskauer Außenamt versucht, so gut das angesichts der dichten Folge absurder Statements geht, die Dinge wieder ins richtige Verhältnis zu rücken – mit deutlichen Worten.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa hat auf die Äußerungen der britischen Außenministerin Liz Truss reagiert, wonach es möglich sei, den russischen Amtskollegen Sergei Lawrow zu „belagern“ und den russischen Präsidenten Wladimir Putin „zum Reden zu bringen“. Darüber berichtete Radio Sputnik.

In ihrem Telegram-Kanal erinnerte die russische Diplomatin an eine Äußerung von Truss:

„Britische Außenministerin Liz Truss: ‚Ich war bereit, (den russischen Außenminister) Sergei Lawrow zu belagern. Und ich bin bereit, dies Putin direkt zu sagen und ihn zu einem Gespräch unter Beteiligung großer Länder wie Indien und Indonesien einzuladen. Ich werde also dorthin gehen und ihn zu einem Gespräch vorladen.“

Zu diesem Wunsch der britischen Ministerin schrieb Sacharowa:

„Die Belagererin und die Herausfordererin sind noch nicht herangewachsen, Liz.“

Und Sacharowa fuhr fort:

„Wir erinnern uns, wie der Versuch dieser ungebildeten Frau, Sergei Lawrow in Moskau „vorzuladen und zu belagern“, endete – ihre Blamage, als sie nicht einmal wusste, wovon sie sprach und geografische Namen verwechselte“,

fügte die Sprecherin des russischen Außenministeriums hinzu.

Sie erinnerte daran, wie die britische Botschafterin Deborah Bronnert während dieser Verhandlungen „Liz Truss die richtigen Antworten ins Ohr flüsterte und ihre Chefin nach jedem ihrer Ausrutscher korrigierte“.

„Sie haben Liz Truss noch nicht am Mittagstisch gesehen. In ihrem Mangel an grundlegenden Manieren hat sie es geschafft, ein altes Herrenhaus in eine unzüchtige Kneipe zu verwandeln“,

schrieb Maria Sacharowa.

Für Truss‘ unangemessenes Verhalten entschuldigte sich Bronnert anschließend bei dem gesamten „politologischen Moskau“, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums feststellte.

Auch der russische Botschafter in London Andrei Kelin hatte sich gegenüber dem Fernsehsender Rossija 24 in ähnlicher Weise über die britische Chefdiplomatin geäußert. Die Nachrichtenagentur TASS zitierte ihn mit der Aussage:

„Sie hat eine Besonderheit: Sie hört sich keine Argumente an oder lässt sie eben an ihren Ohren vorbeiziehen. Davon konnte ich mich selbst überzeugen.“

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